Die Volkshilfe in Österreich, 1947 gegründet, ist eine gemeinnützige, überparteiliche und überkonfessionelle Organisation, die österreichweit mit starken Landesorganisationen Alte, kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen pflegt und betreut und zahlreiche weitere soziale Aufgaben erfüllt.
Als soziale Bewegung ist die Volkshilfe Teil der Zivilgesellschaft, leistet im Falle von Katastrophen Hilfe im In- und Ausland, engagiert sich in der Entwicklungszusammenarbeit und bittet hierfür um Spenden und Unterstützung.
Das Herz der Volkshilfe sind die tausenden haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und Mitglieder, die sich aus Überzeugung sozial engagieren. Mit dem Ziel einer solidarischen, gerechteren Welt, in deren Mittelpunkt der Mensch steht.
Das Zentrum bietet besonders im eisigen Winter dringend benötigte Unterkunft, warme Mahlzeiten, medizinische Betreuung, Rechtsberatung sowie Betreuung durch SozialarbeiterInnen. Ein wichtiges langfristiges Ziel ist auch die Reintegration der obdachlosen Menschen in die Gesellschaft.
Die Volkshilfe kümmert sich um kranke Kinder in Nordalbanien. Drei Mal im Monat kommen ein Arzt und eine Krankenschwester in einem „Krankenhaus auf Rädern“ in entlegene Dörfer und leisten dringend notwendige medizinische Untersuchungen und Behandlungen für die kleinen PatientInnen - eine große Erleichterung für die Eltern.
Ein medizinisches Team besucht zweimal im Monat besonders Schwangere, Mütter und ihre Kinder sowie ältere Menschen in sechs abgelegenen Dörfern im südindischen Nagapattinam Distrikt. Neben einer primären Gesundheitsversorgung bietet das Team auch Beratunsgkampagnen zu Themen wie Krankheitsprävention, Hygiene und Ernährung.
Ein Ausbildungszentrum bereitet benachteiligte Jugendliche nach dem Schulabschluss gezielt auf das Berufsleben vor. Sie erwerben dort professionelle Kenntnisse, die sie etwa als Automechaniker oder Elektriker benötigen - Kenntnisse, die in der Region fehlen und den jungen Menschen neue Berufschancen und mehr Unabhängigkeit bieten.
Armut tut weh, wenn im Winter das Geld nicht reicht, um es in der Wohnung warm zu haben. Oder wenn allein erziehende Mütter nicht wissen, wie sie das Geld für ein paar Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder auftreiben sollen. Margit Fischer, die Schirmfrau der Kampagne "armut tut weh.", bittet um Solidarität mit den über 460.000 in Armut lebenden Menschen in Österreich.